Anfang auf Sand
Die Vallelunga Geschichte beginnt 1951 mit der Umwandlung einer Pferderennbahn. Am 9. Dezember 1951 fand das erste Autorennen statt, gefahren wurde auf Sand, auf einem Oval von 1,773 km. 1957 ließ der Rennfahrer und Ingenieur Piero Taruffi die Strecke asphaltieren und um einen kurvigen Innenteil ergänzen.
Ausbau und Großer Preis von Rom
Im April 1963 öffnete der erweiterte Internationale Kurs, für den eine Schneise in das Gelände gesprengt wurde. Im selben Jahr fand der Große Preis von Rom statt, ein Formel-1-Rennen ohne WM-Status. Später fuhren hier unter diesem Namen Formel 2 und Formel 3000, bis 1991.
ACI übernimmt
1967 kaufte der Automobile Club d'Italia die Strecke. Bis 1971 wurde sie modernisiert, die Boxen wurden verlegt und eine Tribüne für 10.000 Zuschauer gebaut. Seit 1971 wird im Uhrzeigersinn gefahren. Dazu kam ein Fahrsicherheitszentrum, in dem der ACI öffentliche Trainings anbietet.
Neue Schleife und Formel-1-Tests
Ab August 2004 wurde Vallelunga um rund einen Kilometer verlängert, auf heute 4,085 km. Mit der FIA-Homologation kamen Formel-1-Teams wie Ferrari, Williams und Toyota zum Testen. Anthony Davidson fuhr im April 2006 im Honda RA106 die schnellste Formel-1-Testrunde von 1:12,804 min. Seit dem 12. Oktober 2006 heißt die Anlage Autodromo Vallelunga Piero Taruffi.
Heute
2007 und 2008 gastierte die Superbike-WM in Vallelunga, heute fahren hier vor allem nationale GT- und Tourenwagenserien sowie die NASCAR Euro Series. Für Sim Racer ist die Strecke ein besonderer Ort, denn Kunos Simulazioni, die Entwickler von Assetto Corsa, arbeiten in einer Boxengarage direkt an der Strecke.

