Rennstrecke statt Tagebau
Most liegt im nordböhmischen Kohlerevier. Auf rekultiviertem Bergbauland begann 1978 der Bau einer Rennstrecke, 1983 wurde sie eröffnet. Das Autodrom Most war damit die erste permanente Rennstrecke der Tschechoslowakei.
Lastwagen auf der Rennstrecke
Seit 1993 ist Most eine feste Station der Truck-Racing-EM. Den Rundenrekord für Trucks fuhr David Vršecký 2009 im Freightliner mit 2:01,340 min.
Umbauten
Die erste Streckenführung war 4,149 km lang und hatte 20 Kurven. 2005 kam eine neue Schikane nach der Start-Ziel-Geraden dazu, 2008 erhielt die Strecke einen neuen Belag. Seither hat sie 21 Kurven.
Große Bühne für Superbikes
Seit 2021 fährt die Superbike-WM in Most, der Vertrag wurde bis 2030 verlängert. 2026 fuhr Nicolò Bulega auf der Ducati mit 1:29,920 min die schnellste Motorradrunde. Die schnellste Autorunde stammt von Bernd Herndlhofer, der 2020 im historischen Formel-1-Wagen Arrows A22 1:22,981 min fuhr.
Heute
Neben Rennen nutzt man das Autodrom für Fahrtrainings, Testfahrten und Einsatzübungen für Rettungskräfte. An festen Terminen dürfen auch Privatleute mit dem eigenen Auto auf die Strecke.

